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Welchen Trekkingstoch brauche ich ? Welches Verstellsystem ist sinnvoll ? Soll der Stock gefedert sein ? Wir beraten Sie gerne !

Beratung für die richtigen Trekkingstöcke / Wanderstöcke
10 TOP-Infos von sport-klausmann.de

Früher, als man die ersten Touristen mit Wanderstöcken in den Bergen antraf, hatten die meisten nur ein Lächeln für die "Opa-Stöcke" übrig Das ist nur was für alte Leute, so war die Meinung vieler Spötter und Unwissender.

Mittlerweile hat sich das jedoch Gott sei Dank gwaltig verändert. Heute fällt man fast schon auf, wenn man in den Bergen ohne Trekkingstöcke unterwegs ist - zurecht !

Die Markenführer wie Leki, Black Diamond oder Komperdell haben die Trekking-Stöcke mit High-Tech ausgestattet, das Gewicht wird immer niedriger; Komfort, Stabilität sowie das Handling immer besser und einfacher.

Die Vorteile von Trekkingstöcken liegen auf der Hand:

Stöcke mit oder ohne Dämpfung ? (Antishock)

  • Entlastung der Kniegelenke ( v.a bergab !)
  • Bergauf sorgen sie für mehr Vortrieb, für mehr Power, denn die Arme arbeiten jetzt auch mit
  • mehr Halt auf unwegsamem oder glattem Untergrund
  • Hilfe, um Stürze zu vermeiden ( z.B. bei Bachdurchquerungen)
  • mehr Bodenhaftung und damit mehr Sicherheit beim Traversieren ( Queren von Hängen )
Auch bei diesem Thema streiten sich die Geister.
Die Meinung von sport-klausmann.de dazu:
Je alpiner man die Trekkingstöcke einsetzt, desto eher kann bzw. sollte man
sogar auf die Antishock-Funktion verzichten.
Grund: Im steileren Gelände sorgt das Federn bzw. das Nachgeben der Stöcke
bei stärkerer Belastung bei vielen Bergfreunden für mehr Unsicherheit. Auch das Gewicht ( denn Technik wiegt natürlich auch...) sowie der Preis der Wanderstöcke erhöht sich natürlich,

Vorteile von gefederten Stöcken:
Die Handgelenke werden geschont, ebenso Ellbogen und Schultergelenke.
Vor allem natürlich auf sehr hartem Untergrund.

Für was genau benötige ich die Trekkingstöcke ?

Wieviele Segmente ?
2, 3 oder gar 4 ?

Es ist natürlich wichtig, zu wissen, für welchen Einsatzzweck man die Wanderstöcke eigentlich benötigt.
Steht die Besteigung eines 8.000-ers an, wandern Sie 1 Woche von Hütte zu Hütte, haben Sie Probleme mit dem Gleichgewicht, sind Sie Paraglider und benötigen ein Mini-Packmaß oder benötigen Sie die Stöcke, weil Sie 1 x im Jahr mit dem Kegelclub eine 2-Stunden-Wanderung im Sauerland machen ?

Beim 8000-er ist absolute Top-Qualität mit geringem Packmaß und Gewicht notwendig. der Paraglider wird eher zum Faltstock greifen, um diesen dann schnell und einfach nach dem Anmarsch zum Startplatz verstauen zu können. Eine 160 cm große, leichte Frau benötigt einen anderen Stock wie ein 205 cm großer Mann mit 120 kg Gewicht.
Es gibt also nicht DEN Trekkingstock, der für jeden passt, sondern ganz viele, individuelle Möglichkeiten, den passenden Stock zu finden.

Spezielle Stöcke für Frauen zeichnen sich v.a. durch kleinere Griffe, eine kürzere Gesamtlängen, ein dadurch kleineres Packmaß sowie ein geringeres Gewicht aus. Meist ist das Design auch etwas anders als beim Herrenmodell.
Die meisten Trekking-Stöcke werden 3-teilig angeboten, d.h. man hat
3 Segmente, die ineinander geschoben werden, wenn man die Stöcke
verstellt bzw. möglichst klein verpacken möchte. ( =Packmaß )
Bitte beachten Sie beim Verstauen der Stöcke am Rucksack: Die Spitzen
sollten stets nach unten zeigen, um eine Verletzung von sich und anderen zu minimieren.

Für wen empfehlen wir 2-teilige Teleskopstöcke ?
z. B. für Skifahrer bzw. für Tourengeher.

Wer solllte zu 4-teiligen Trekkingstöcken greifen ?
Bergwanderer, die ein minimales Packmaß suchen, die jedoch keinen
Faltstock möchten. Denn wenn die Gesamtlänge auf 4 Rohre verteilt wird,
schrumpft natürlich auch das Packmaß.
Beispiel: der Leki Dural 4 Ueli Steck Edition

Und Faltstöcke ?
Man sieht sie immer öfter in den Bergen oder z.B. bei Trailrunnern.
Sie wollen ein minimales Packmaß bei gleichzeitig geringem Gewicht ?
Dann sind sie in dieser Sparte genau richtig. Mittlerweile haben sich die
Falt-Stöcke absolut etabliert. Den Nachteil, dass sie nicht verstellbar wären,
heben z.B. Top-Modelle wie der Black Diamond Distance FL ganz schnell auf:
klein, leicht UND verstellbar: Wowww !

Stöcke aus Aluminium oder Carbon ?

Wie sollen die Griffe beschaffen sein ?

Entscheiden müssen Sie natürlich selbst. Immer mehr Anbieter produzieren Trekkingstöcke aus dem leichten Material Carbon. Der Klassiker ist allerdings immer noch aus Alu.
Wir möchten Ihnen als kleine Entscheidungshilfe die Vor- und Nachteile beider Materialien aufzeigen:

Vorteile Aluminium:
  • günstiger Preis
  • hohe Stabilität

Nachteile Alu-Stöcke:
  • verbiegt bei extremer Belastung
  • schwerer als Carbon
  • schwingen stärker nach als Carbonstöcke

Vorteile Carbon:
  • sehr leichtes Material
  • sehr verwindungssteif
  • unangenehme Schwingungen werden stark reduziert

Nachteile Carbonstöcke:
  • Bruchgefahr bei extremer Belastung
  • höherer Preis als Alu
Ganz grob kan man die Griffe in 3 Sparten einteilen:
Kunststoff-Griffe
Kork-Griffe
EVA-Griffe ( =Schaumgriffe)

Am billigsten sind natürlich die Kunststoff = Plastikgriffe, von denen wir
eher abraten. Grund: Man schwitzt mehr, denn der Schweiß kann nicht in
Plastik eindringen/abgeleitet werden. Dadurch enstehen auch ganz schnell
Blasen
an den Händern, ....wer möchte das schon ?
Außerdem wiegen die Kunststoffgriffe einfach auch mehr.

Kork-Griffe sind leichter als Plastik, nehmen den Schweiß besser auf, in der
kalten Jahreszeit wärmen sie die Hand eher, und die Griffigkeit ist auch besser
als bei Plastik.
Nachteil: Mit der zeit sehen zumindest Naturkorkgriffe ein bisschen "speckig" aus.

EVA-Griffe:
EVA = Ethylenvinylacetat, aber da das niemand aussprechen kann, sagt man
meist Schaumgriffe.
Vorteile:
Angenehmer, weicher Griff
sehr leichtes Material
atmungsaktiver als Kunststoffgriffe
Die Griffverlängerungen an den Stöcken sind meist auch aus EVA gefertigt,
damit man beim Traversieren/Umgreifen einen guten Halt hat und mit meist schwitzigen Händen nicht abrutscht.
Manche Spezial-Modelle haben am Griff oben noch einen zusätzlichen
Foto-Adapter, wie z.B. diese Modelle von Leki.

Welches Klemmsystem ist sinnvoll ?

Was ist mit den Handschlaufen ?

3 Haupt-Klemmsysteme teilen sich derzeit den Trekkingstock-Markt auf:
  1. Drehverschluss
    Vorteile:
    Leicht, kompakt und schlank
    Nachteile:
    Schnelle Abnutzung der Klemm-Keile,
    Durchrutschen der Rohre bei starker Belastung
    Schwierige, fummelige Verstellung mit Handschuhen
  2. Außen-Klemmsystem:
    (z.B. FlickLock von Black Diamond



    oder SpeedLock von Leki...siehe Bild ganz oben )
    Vorteile:
    schnell verstellbar, wenig Kraftaufwand, hohe Haltekraft auch bei Kälte, schnelle und einfache Verstellung der Spannkraft, auch mit Handschuhe sehr gut zu handeln
    Nachteile:
    ein paar Gramm mehr Gewicht als beim Drehverschluss
    etwas sperriger
  3. Faltsystem / Faltstöcke:

    Vorteile:
    Durchrutschen der Segmente unter extremer Belastung nicht möglich, extrem kleines Packmaß, kompakt, im Rucksack verstaubar
    Nachteile:
    nicht ganz so stabil wie die anderen beiden Verstellsysteme

Handschlaufen sind natürlich wichtig, da sie nicht nur als Sicherung dienen,
sondern auch die Handhaltung unterstützen sowie für eine optimale
Kraftübertragung vom Arm an den Stock sorgen.

Der Einsatz von Trekkingstöcken macht nur dann auch Sinn, wenn die
Handschlaufe auch richtig gegriffen wird.
Sie soll nicht nur verhindern, dass der Stock verloren geht, sondern sie
nimmt die Belastung auf und ermöglicht so einen flüssigeren Bewegungs-
ablauf.

Wie greift man denn die Schlaufe richtig ?
Man greift mit der Hand von unten durch die Handschlaufe. Dadurch legt sich
die Schlaufe straff um die Hand. Die Finger greifen den Griff nur lose und eher entspannt ( ansonsten würden sich auch die Muskeln von Hand, und Arm viel
zu sehr verkrampfen ) Durch diese Haltung wird ein Großteil der Belastung
auf die Handschlaufe und somit auf den Handballen abgeleitet.

Unser Tipp:
Achten Sie beim Kauf auf gepolsterte Handschlaufen. Sie sind auf Dauer angenehmer und schneiden weniger in die Hand ein. Auch die ganz neuen
Schlaufen, die LEKI anbietet, sind in Punkto Komfort, Leichtgewicht und Atmungsaktivität ein Kaufargument.

Bei allen Marken-Trekkingstöcken lässt sich die Schlaufe stufenlos und einfach einstellen.

Spitze und Teller ? Ist das wichtig ?

Das Hauptelement einer Trekking-Spitze sollte aus biegeelastischen
Kunststoff bestehen, um ein Brechen z. B. bei Festklemmen in Ritzen
zu verhindern.
Am oberen Teil der Spitze ist der Teller angebracht. Gute Stöcke besitzen auswechselbare Teller oberhalb der Spitze, die ein zu tiefes Rutschen in
Risse, Erde oder Schnee verhindern. Hier wird zwischen Trekking- und
größeren, mit Löchern versehenen Schneetellern unterschieden.
Trekkingteller besitzen einen Rand mit Zähnen, um ein Drehen des
eingesetzten Stocks zu verhindern. Die eigentliche Spitze ist in einem
Halteelement, meist aus einer Wolframlegierung eingesetzt. Die Spitze
selbst besteht aus Hartmetall.
Unser Tipp:
Bei Black Diamond z.B. ist bei vielen Modellen ein Trekkingteller montiert und Schneeteller werden gratis mitgeliefert.
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